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Am Samstag 3. Oktober war es soweit. Zehn junge „Hobbyfotografen“ fanden den Weg nach Aawangen. Keiner wusste so recht, wer die anderen sind und was wir machen sollten. Das Lager fing mit einem wunderbaren Nachtessen an, es war mucksmäuschenstill am Tisch, keiner getraute sich etwas zu sagen. Wir wurden begrüsst, und lernten uns gegenseitig kennen. Dann unternahmen wir einen Spaziergang mit Fackeln. Dies war eine Gelegenheit die anderen kennenzulernen. Sehr schnell wurde es gesprächig und falsche Namen brachten viel Gelächter in die Gruppe. Nach einer feinen Rüeblitorte ging es dann ins Bett um möglichst fit zu starten. Am Sonntag in der Früh hatten wir die ersten ganz fleissigen. Zwei der Jungs standen schon in aller Früh auf, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Auch ich war früh wach und half in der Küche den Zmorgen vorzubereiten. Mit nur kleinen Überschwemmungsunfällen brachten Michael und ich den Zmorge auf den Tisch, selbstgebackener Zopf, Tagesbild zum Lagerthema, Tischkärtchentexte und vieles mehr stimmte die Teilnehmer auf eine erlebnisreiche Woche ein. Nach dem Morgenessen wurden wir in Gruppen eingeteilt, und erhielten die ersten Instruktionen zum Thema Fotografieren. Wir machten erste Erfahrungen im Labor, mit dem Fotogramm und der Camera Obscura. Dann zogen wir los und machten beim Weiher in der Nähe unsere Fotoübungen. Wir konnten nach dem Abendessen unsere analogen Filme ansehen und „kontakten“ und die digitalen Fotos bearbeiten . Am Abend beschäftigten wir uns erstmals mit dem Wochenthema „Kontraste“. Am Montag ging es darum, mehr über die Bildgestaltung zu lernen und die analogen Fotos vom Sonntag zu vergrössern und digitale Kontaktabzüge zu machen. Am Abend legen schon die ersten eine Nachtschicht ein. Dienstag: Zum Teil schon mit leichten Anzeichen von Schlafmangel ging es am nächsten Morgen auf den Markt in Winterthur, um noch einmal zu Fotografieren. Einige der Standbesitzer kannten das Fotolager schon und schmunzelten angesichts der Horde Jugendlicher mit Fotoausrüstung. Nach dem Mittagessen in der Coalmine-Bar besuchten wir die Ausstellung von Gotthard Schuh im Fotozentrum. Es war sehr eindrucksvoll, seine Werke zu begutachten. Danach war es schon wieder Zeit nach Aawangen zurückzukehren und das Abendessen vorzubereiten. Mit frischen Pilzen vom Markt wurden die begrüsst, welche noch ein bisschen in der Stadt blieben. Mit vollem Tatendrang wurde der Entwicklung der Fotos vom Markt entgegengesehen und dem Abspeichern und Aussortieren der digitalen Bilder. Für einige wurde es dank der gemeinsamen „Spiele“ immer später. Mittwoch: Am nächsten Tag war das Studio an der Reihe. Wir machten Werbung für Nespresso, Äpfel, Stabilos und vieles mehr und lernten die Lichtwirkungen einschätzen. Währenddessen waren die anderen Gruppen mit „Photoshop unterwegs“ oder im Labor am entwickeln. Immer öfter wurde auch die grosse Bibliothek benutzt. Am Donnerstag waren wir noch einmal im Labor um Porträts zu machen. Neben interessanten Gruppenfotos entstanden richtige Modellaufnahmen. Damit war der fotografische Teil abgeschlossen und es begann eine wilde Zeit der Fotobearbeitung an den Macs mit Photoshop, Labor und Präsentationsarbeiten. Zur Entspannung erholten wir uns im Whirlpool des Hallenbad Frauenfeld. Auch der Freitag war bis zum Nachtessen mit Photoshop und Präsentationsarbeiten ausgefüllt. Wir konnten in einer Mappe unsere liebsten Fotos ausstellen. Bis jedem seine Mappe gefiel war auch dieser Tag schon fast um. Nach der Besichtigung aller Mappen war Entspannung angesagt, nach einer lustigen Aktivityrunde und sonstigen Spielen war unser letzter gemeinsamer Abend leider schon vorbei.
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